Fusions-Anbahnung

zwischen der VR-Bank Landau eG und der Raiffeisenbank Mengkofen-Loiching eG

Im Landkreis Dingolfing-Landau bahnt sich eine Fusion zwischen der VR-Bank Landau eG und der Raiffeisenbank Mengkofen-Loiching eG an.

Die Vorstände beider Banken wurden von ihren Aufsichtsgremien beauftragt, über einen möglichen Zusammenschluss zu verhandeln. Momentan werden erste ergebnisoffene „Sondierungsgespräche“ mit dem Ziel einer möglichen partnerschaftlichen Fusion geführt.

Die Fusionspläne reiften aus der Position der Stärke beider Häuser und vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen angesichts der andauernden Niedrigzinspolitik der EZB, dem steigenden Wettbewerb und der zunehmenden gesetzlichen Reglementierungsvorgaben seitens der Aufsichtsbehörden.

Oberste Priorität beider Banken ist eine auf die Zukunft ausgerichtete nachhaltige flächendeckende Versorgung der Kunden und Mitglieder mit allen Bankdienstleistungen auf höchstem Niveau zu gewährleisten und den Mittelstand noch besser und umfassender begleiten und unterstützen zu können.

Das Ziel der laufenden Sondierungsgespräche ist es, Synergieeffekte und Rationalisierungspotenziale zu ermitteln, und im Falle einer erfolgreichen Fusion, für eine nachhaltige Existenzsicherung beider Banken zu nutzen. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht geplant.

Die VR-Bank Landau eG und die Raiffeisenbank Mengkofen-Loiching eG verfügen über insgesamt 19 Filialen im Landkreis Dingolfing-Landau bzw. Straubing-Bogen, davon 5 Selbstbedienungsstandorte.

Die Geschäftsgebiete beider Banken grenzen direkt aneinander und ergänzen sich hervorragend. Darüber hinaus betreiben beide Banken bereits seit Jahren eine außerordentlich erfolgreiche Zusammenarbeit beim Warengeschäft in der Raiffeisen Waren GmbH Gäuboden-Mitte/Isar. Die VR-Bank Landau eG weist zum 31.12.2016 eine Bilanzsumme von fast 860 Mio Euro aus, das betreute Kundenvolumen liegt bei 1,6 Mrd. Euro. Die Bank beschäftigt 188 Mitarbeiter.

Die Bilanzsumme der Raiffeisenbank Mengkofen-Loiching eG beläuft sich auf 322 Mio Euro, das betreute Kundenvolumen auf 556 Mio Euro, bei einer Mitarbeiteranzahl von 59.

Beide Banken werden von über 20.000 Mitgliedern getragen und betreuen zusammen über 44.000 Kunden. Ein möglicher Zusammenschluss der beiden Häuser soll frühestens in den
Vertreterversammlungen 2018 zur Abstimmung gestellt werden.

Im Herbst diesen Jahres sind Informationsveranstaltungen für die Mitgliedervertreter geplant, bei denen ausführlich über die bis dahin vorliegenden Ergebnisse informiert wird.
Die Gremien beider Genossenschaften sind davon überzeugt, das der Zusammenschluss für die weitere positive Entwicklung der Banken die richtige Weichenstellung darstellt.

 

v. links: Dir. Josef Geßl, Dir. Claudia Engemann, Dir. Georg Wieselsberger, Dir. Carsten Clemens