Eine leuchtende Erfindung

Neuartige Reflektoren fürs Fahrrad

Auf der Erfinder-Messe iENA präsentierten Frank Munser-Herzog und Dr. Andreas Kittel erstmals die „Pedalarm-Reflektoren“ für Fahrräder. Die Erfindung heißt "Pedallight".

Auslöser war das Gespräch mit einem Notarzt

"Die Idee zu Pedallight ergab sich zufällig im Gespräch mit meinem Freund Dr. Andreas Kittel, der als Notarzt arbeitet und zuvor wieder einen Fall hatte, bei dem ein Radfahrer im Dunkeln von hinten von einem Pkw erfasst wurde", erzählt Munser-Herzog. Mehr Sicherheit für Radfahrer sollen die neuen Reflektoren bieten, die mit Klettverschlüssen an die Kurbeln befestigt werden und sich bei jedem Tritt in die Pedale mit auf und ab bewegen.

Praxistest bestanden

Diese Bewegung der Reflektoren signalisiert Kraftfahrern bereits von weitem, dass sich vor ihnen ein Radfahrer befindet. – Soweit zur Theorie. Der Praxistest auf der Straße zeigt, dass die Idee wirklich funktioniert: Kraftfahrer, die mit Abblendlicht fahren, sehen das Fahrrad schon auf 50 Meter Entfernung. Die neuen Reflektoren sollen die Wirkung von Rücklicht und Katzenaugen verstärken.

Seit zehn Jahren in der Produkt-Entwicklung tätig

Munser-Herzog machte sich bereits während seines Studiums selbständig. Das "Smartboard", eine Alternative zum Tretroller, war seine erste Erfindung, die es bis in die Sportabteilungen von Warenhäusern geschafft hat. Heute hilft der 43-jährige Marketing- und Produkt-Entwickler auch anderen dabei, ihre Ideen zu realisieren, unter anderem als Leiter des SIGNO Innovationsclubs an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

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