Trojaner Warnung

Abfrage von iTAN

Aktuell häufen sich Meldungen, dass verstärkt "Trojaner" in Umlauf gebracht werden, die Ihr System manipulieren und es auf das Abfangen von iTAN-Nummern abgesehen haben.

 

Beachten Sie bitte unsere Sicherheitshinweise und melden Sie uns verdächtige Eingabemasken!

Dieses Betrugsszenario verlangt die Eingabe einer iTAN-Nummer, obwohl vom Kunden kein Auftrag erteilt wird !!!

 

Mit einer frei erfundenen Geschichte einer Sicherheitskontrolle, für die das betroffene Konto zufällig ausgewählt wurde, wird der Kunde nach einer TAN gefragt.

 

Vermutlich wird nach der Anmeldung zum eBanking im Hintergrund durch einen Trojaner eine Überweisung angestossen. Die entsprechende Eingabeaufforderung für eine iTAN-Nummer wird dann vom Trojaner abgefangen und für eine mißbräuchliche Transaktion verwendet.

Die Eingabe von iTANs ist generell nur in folgenden Fällen erforderlich:

 

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  • Signatur für eine Einzel-, Sammel-, Terminüberweisung
  •  

  • Signatur für einen Serviceauftrag (Mitteilung an die Bank, Freischaltung elektronisches Postfach, Beantragung mobileTAN)
  •  

  • Freigabe einer gesperrten PIN

     

    In allen anderen Fällen ist davon auszugehen, dass die angeforderten iTANs missbräuchlich verwendet werden.

    In gar keinem Fall wird in einer Maske von Ihnen die gleichzeitige Eingabe von PIN und TAN erwartet. 

  • Beachten Sie auch, dass bei uns das iTAN-plus-Verfahren zum Einsatz kommt, das Ihnen vor der Signatur einer Überweisung ein Kontrollbild mit Ihrem Geburtstag und transaktionsrelevanten Kerndaten einblendet.

    Unter dem Vorwand einer "Multi-TAN-Verifizierung" wegen angeblicher "zahlreicher Schwindelfälle" wird der Benutzer zur Eingabe mehrer iTAN-Nummern für vorgegebene Indexnummern aufgefordert.

     

    Bitte beachten Sie, dass wir für einen Vorgang niemals mehrere TANs abfragen. Die iTAN-Nummern werden von uns nur in Verbindung mit dem Kontrollbild abgefragt.

     

    Die Eingabe von iTANs ist generell nur in folgenden Fällen erforderlich: 

     

    • Signatur für eine Einzel-, Sammel-, Terminüberweisung

    • Signatur für einen Serviceauftrag (Mitteilung an die Bank, Freischaltung elektronisches Postfach, Beantragung mobileTAN)

    • Freigabe einer gesperrten PIN

       

      In allen anderen Fällen ist davon auszugehen, dass die angeforderten iTANs missbräuchlich verwendet werden.

       

     

      In gar keinem Fall wird in einer Maske von Ihnen die gleichzeitige Eingabe von PIN und TAN erwartet.

       

       

      Beachten Sie auch, dass bei uns das iTAN-plus-Verfahren zum Einsatz kommt, das Ihnen vor der Signatur einer Überweisung ein Kontrollbild mit Ihrem Geburtstag und transaktionsrelevanten Kerndaten einblendet.

      Nach der Anmeldung im eBanking wird auf befallenen Computern eine Eingabemaske angezeigt, die explizit nach einer bestimmten iTAN fragt.

      Hier wurde bereits im Hintergrund in Echtzeit eine betrügerische Überweisung an den Bankrechner abgesetzt, daraufhin im zweiten Schritt vom Bankrechner eine bestimmte iTAN angefordert, deren Index in der Phishingmaske angezeigt wird. Die in der Phishingmaske angefragte iTAN wird anschließend zur Signatur dieses Auftrags verwendet.

      Wichtiger Hinweis für alle Online-Banking-Kunden

       

      Bitte achten Sie bei der Nutzung unserer eBanking-Anwendung unbedingt auf die Sicherheit Ihres Computers! 

      Sollten Sie an ungewohnter Stelle zur Eingabe einer oder meherer iTAN-Nummern aufgefordert werden, tragen Sie diese keinesfalls ein! 

       

      Setzen Sie sich in diesem Fall umgehend mit uns in Verbindung.

       

      Hotline für Sicherheits-Fragen

      Bei Fragen zur Sicherheit Ihres Online-Bankings rufen Sie die folgende Nummer an:

      0180 50 53 111 (0,14 Euro/Minute aus dem Festnetz, Mobilfunkhöchstpreis 0,42 Euro pro Minute)

       

      Unter dieser Nummer können Sie sich auch melden, wenn Sie einen Betrugsverdacht hegen. Beispielsweise einen Fall von Phishing. Ihr Anruf wird täglich in der Zeit von 8 bis 24 Uhr entgegen genommen.

       

      Außerhalb unserer Geschäftszeiten können Sie Ihr Onlinekonto über den Menuepunkt "Verwaltung" sperren oder wenden Sie sich an den Sperrnotruf 116116.

      Darüber hinausgehende Sicherheitshinweise finden Sie in der Broschüre "Basiswissen - Sicherheit im Onlinebanking".

      Erste Trojaner nehmen Smartphones ins Visier

      F-Secure und Kaspersky melden erste Angriffe durch Trojaner, die gegen Smartphones und somit auch gegen das mobileTAN gerichtet sind. 

       

      Aktuell betroffen sind die Betriebssysteme:

       

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    • Symbian,
    • Blackberry
    • Windows Mobile.  

       

       

      Ablauf eines möglichen Angriffs auf mobileTAN

      1. Der Trojaner infiziert den PC des Bankkunden und spioniert den VR-NetKey und die PIN für das Online-Banking aus.
      2. Der Trojaner blendet auf der Online-Banking-Seite ein Formular ein, in dem Handynummer und Smartphone-Typ abgefragt werden, um ein vermeintliches "Zertifikat-Update" für das Smartphone durchzuführen.
      3. Nach Eingabe der Daten erhält das Smartphone eine SMS mit dem Link auf das vermeintliche "Zertifikats-Update". Tatsächlich ist das jedoch eine für die Smartphone-Plattform angepasste Version eines Trojaners.
      4. Wird der Trojaner auf dem Smartphone installiert, leitet dieser alle eingehenden SMS und damit auch alle mobileTANs per SMS an eine vordefinierte Handynummer des Angreifers weiter.
      5. Der Angreifer besitzt nun alle Informationen, um Transaktionen in Echtzeit über das Online-Banking durchzuführen, und mit den weitergeleiteten mobileTANs zu bestätigen.
    • Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) und das BSI weisen darauf hin, dass auch für das mobileTAN-Verfahren gewisse Sorgfaltspflichten und Verhaltensregeln gelten:

      Ein Bankkunde sollte genau darauf achten, welche Anwendungen er auf seinem Smartphone installiert und aus welcher Quelle diese stammt.

       

      Wie beim klassischen Phishing sollte niemals Links aus SMS oder E-Mails gefolgt werden, deren Quelle unbekannt ist. Zudem ist der PC mit entsprechender Sicherheits-Software (unter anderem Antiviren-Software, Firewall) vor Eingriffen zu schützen. 

       

      Warnhinweise:

       

      Für die Nutzung von mobileTAN ist kein Sicherheitsupdate / Zertifikatsupdate für das Smartphone erforderlich, daher muss eine Installationsaufforderung auf dem Smartphone abgebrochen werden!

       

      Das Smartphone darf nicht für die Anzeige der Online-Banking-Seiten und dem Empfang der mobileTAN per SMS genutzt werden (Kanaltrennung).

      Der VR-ComputerCheck kann mehrere Sicherheitsprobleme auf Ihrem Computer erkennen. Er hilft Ihnen, die gefundenen Fehler zu beheben. Ganz nebenbei wird geprüft, ob Ihr Computer technisch für das Online-Banking-Modul der Volksbanken Raiffeisenbanken geeignet ist.

       

      Bitte beachten Sie, dass es absolute Sicherheit im Internet nicht gibt. Der VR-ComputerCheck kann andere Sicherheitsprodukte wie Firewalls und Antivirensoftware nicht ersetzen sondern nur ergänzen. Ihre Daten werden weder verändert noch gelöscht.

      VR-Bank Landau eG
      BLZ: 74191000
      BIC: GENODEF1LND